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Jesus Christus sprach zu ihnen: So steht’s geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalem.

Evangelium nach Lukas 24,46-47

 

Des Herrn Jesu Weg an das Kreuz nach Golgatha war kein Betriebsunfall der Geschichte, was sich damals ereignete war das gezielte Handeln Gottes. Aus menschlicher Sicht sah es aus, wie die totale Widerlegung SEINES Anspruches. Die führenden jüdischen Theologen suchen einen Möchte-gern-Gott, einem Möchte-gern-Messias mit der Bibel in der Hand das Handwerk zu legen. Ohne es selbst zu bemerken, geschieht vor ihren Augen das Wort der Schrift, dass der Christus leiden wird. Es übersteigt ihre menschliche Vorstellungskraft, dass sich der GOTT Israels so erniedrigen könnte, dass er angreifbar – ja verletzlich wird. Ist es vorstellbar, dass die Liebe Gottes zu uns sich den Feinden überlässt und für sie vom Kreuz her eintritt und betet?

 

Damit sein gewaltsamer Tod den Jüngern kein Rätsel ist, hat sie der Herr viele Male vor dem, was an Karfreitag geschieht, hingewiesen. Jesus hat das Leiden nicht gesucht. ER hat es angenommen, um die Schrift zu erfüllen. ER hat es angenommen, weil der Wille seines himmlischen Vaters darin lag. ER hat es angenommen, weil ER sich aus freiem Willen entschieden hat, die Schuld der Welt zu tragen. ER erwirbt uns mit diesem Preis.

 

Das Kreuz war nicht Widerlegung, sondern eben die letzte und höchste Konsequenz SEINES Anspruchs auf uns Menschen. Das hat unsere Erlösung IHN gekostet. Von nun an beansprucht Christus unser Leben und nicht mehr der Tod. Von nun an schenkt mir GOTT um Jesu Willen SEINE Gerechtigkeit und niemand ist da, der mich verurteilen könnte. Von nun an hat das Böse alle seine Besitzrechte auf mich verloren, denn Christus besitzt mich. ER hat mich „erworben, gewonnen von allen Sünden, vom Tode und von der Gewalt des Teufels; nicht mit Gold oder Silber, sondern mit seinem heiligen, teuren Blut und mit seinem unschuldigen Leiden und Sterben; auf das ich sein eigen sei und in seinem Reich unter ihm lebe und ihm diene in ewiger Gerechtigkeit, Unschuld und Seligkeit“, so hat es Martin Luther in seinem Kleinen Katechismus auf den Punkt gebracht.

 

GOTT ist wegen dieser Hingabe für uns am Kreuz Mensch geworden. Tod und Teufel konnten mit solcher Liebe nicht rechnen, sie war ihnen unbekannt. An dieser Liebe sind sie gescheitert. Diese Liebe brachte uns Ostern. Diesen Sieg feiern wir, wenn wir den Tod des Herrn verkünden in der Feier der Messe. Ihn dürfen wir ganz persönlich nehmen in unserem Kreuz und Leiden. 

 

Herzliche Grüße im Namen des Kirchenvorstandes und aller Mitarbeiter Pfr. Klemm