Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Freitag, 21. Juli 2017
Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!
Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.

 

 

Aktuelles

kirchenputz-2017

Am Sonnabend, dem 6. Mai 2017, ab 9.00 Uhr, war es wieder soweit. Unsere fleißigen „Kirchenputzer“ in und um die Kirche herum befanden sich im Einsatz.

Gemeinsam wollten wir unsere Kirche für die Jubelkonfirmation putzen. Allen, die mitgeholfen haben, möchten wir ganz herzlich danken!

Kirchenfenster

… kann man in unserer Kirche entdecken! Jan Lensink aus unserer Holländischen Partnergemeinde in Lichtenvoorde hat es geschaffen. Anlässlich unseres 150. Kirchweihjubiläums wurde es uns von dort überreicht. Ein Geschenk, welches uns über die Grenzen hinweg miteinander verbindet! Denn im Gemeindehaus in Lichtenvoorde hängt das Original.

Eine wunderbare Geste, die uns aneinander erinnert, auch und gerade angesichts des 30- jährigen Bestehens der Gemeindepartnerschaft, welches wir in diesem Jahr begehen!

Vom 15. - 18. September 2017 werden wir uns als beide Gemeinden - quasi auf „halber Strecke“ - im Knüll- Houce im hessischen Neukirchen treffen.

Dass es gute Tage der Begegnung werden, persönlich, im Glauben, in der Rückschau und im Dank, das wollen wir von Gott erbitten.

Am Dienstag, dem 29. August 2017, wollen wir wieder eine Gemeindeausfahrt durchführen.

Mit dem Reisebus fahren wir nach Selb und Mödlareuth. Nach dem Besuch im Porzellanmuseum, gibt es Mittagessen im Porzellanikon. Anschließend besichtigen wir das Deutsch/Deutsche Museum in Mödlareuth mit Führung. Danach ist (optional) ein Kaffeetrinken (Zum Grenzgänger) möglich.

  • Abfahrt in Schönfeld 7.15Uhr
  • in Ehrenfriedersdorf 7.30 Uhr
  • in Herold 7.45 Uhr
  • Rückkehr gegen 18.00 Uhr

Kosten ca. 30,-- € (Busfahrt, Mittagessen, Eintritt Museum und Führung Mödlareuth)

Anmeldung im Pfarramt !

„Aktuell sind mehr Menschen von Hungersnöten bedroht als jemals zuvor. Im Südsudan ist es schon zu einer Hungersnot gekommen. Somalia, Nigeria und der Jemen stehen kurz davor. Momentan sind über 20 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht, und weitere Millionen leiden an Dürre und Lebensmittelknappheit. In dieser verzweifelten Lage leiden Kinder am meisten und sind besonders anfällig. Die Vereinten Nationen nennen dies die größte humanitäre Krise seit 1945.

Es besteht die große Gefahr, dass die weltweite Reaktion auf diese Krise völlig unzureichend bleibt, wenn sich am jetzigen Vorgehen nichts ändert, und zu unvorstellbarem Leiden und zahlreichen Opfern führen wird, die vermieden werden können.

Wir sind der Ansicht, dass die Kirchen eine prophetische Rolle spielen müssen, um ihre Mitglieder, die Gesellschaft im allgemeinen und die Regierungen zu mobilisieren und in dieser Krise ungekannten Ausmaßes etwas zu bewegen.“

So schrieben der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und die Gesamtafrikanische Kirchenkonferenz und riefen weltweit den 21. Mai 2017 als Weltgebetstag für ein Ende der Hungersnot aus.

Allein das macht deutlich, wie wichtig unsere Spende Brot für die Welt ist, die wir als Gemeinde Ihnen gern über die Sommermonate bis zum 10.September (gern auch über das Pfarramt) als individuelle Spende ans Herz legen möchten. 

So setzen wir ein Zeichen, dass wir als Menschen auf dieser einen Erde zusammen gehören.

Liebe Glieder unserer Ev.-Luth. Kirchgemeinde,

es ist kein Geheimnis: von Jahr zu Jahr wird unsere Kirche kleiner.

Es sind demographische Veränderungen, eine voranschreitende Individualisierung, eine geringer werdende Bereitschaft, auch unter Christen, die eigenen Kinder taufen zu lassen, und Kirchenaustritte, die zu einem Schrumpfungsprozess führen.

Dieser wirkt sich direkt auf das kirchliche Leben vor Ort aus. Haupt- und nebenamtliche Stellen in Verkündigungs- und Verwaltungsdienst werden an der Entwicklung der Gemeindeglieder in einer Kirchgemeinde bemessen.

Jede Entscheidung für oder gegen eine Taufe und jeder Kirchenaustritt bleibt nicht ohne Folgen für die weitere Anstellung eines Mitarbeiters. Viele hauptamtliche Stellen (Pfarrer, Gemeindepädagogen, Kantoren) wurden in den letzten Jahren bereits gekürzt und werden auch in Zukunft reduziert werden müssen. Für die haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter heißt das, dass ihre Arbeitsgebiete größer werden.

Die Kirchenleitung hat mit dem Strukturpapier „Hoffnung für Kirche in Sachsen“ und Struktur- und Stellenplanungen ab 2019 konkrete Vorgaben gemacht. In der Frühjahrstagung der 27. Landessynode Anfang April wurde die Umsetzung dieser Planungsvorhaben auf deutlichen Wunsch der Basis hin um ein Jahr aufgeschoben, um einen Entscheidungsfindungsprozess anzustoßen, bei dem die Gemeinden und die mittlere Ebene der Landeskirche in geeigneter Form zu informieren und zu hören sein sollen.

Inzwischen sind für den Herbst 2017 konkrete Veranstaltungen dazu geplant, in denen von haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern, Kirchvorstehern und interessierten Gemeindegliedern verschiedene mögliche künftige Gemeindestrukturmodelle diskutiert werden sollen – mit dem Vorsatz, Kirche zu gestalten und nicht nur zu verwalten.

Bereits 2014 hat die Kirchenbezirkssynode Annaberg einen solchen Gesprächsprozess zur Regionalisierung in unserem Kirchenbezirk angestoßen. Ziel ist, trotz weniger werdender Mitarbeiter, kirchliches Leben vor Ort zu gewährleisten. 

Regionalisierung strebt an, dass verschiedene Kirchgemeinden in Gemeinschaft zu einer „Region“ zusammenkommen und einen „Denkraum“ ergeben, von dem aus Gemeindearbeit vor Ort konzipiert und koordiniert wird und Gemeinden ihre Schwerpunkte setzen. Die haupt- und ehrenamtliche Arbeit wird in den Regionen über Gemeindegrenzen hinaus vernetzt. Mitarbeiter sollen stärker gaben und ressourcenorientiert eingesetzt werden.

Die Region, zu der unsere Kirchgemeinde in Herold dazugehören wird, ist noch nicht endgültig abgesteckt. Nach einer ersten Begegnung aller Kirchvorstände der Gemeinden Thum - Jahnsbach, Gelenau, Ehrenfriedersdorf - Herold, Wiesa und Neundorf, Ende Februar, nimmt demnächst eine kleinere Strukturgruppe die Gespräche auf.

Trotz Regionalisierung werden auch in unserer Region Stellenanteile spürbar - bis vorerst 2020 - wegfallen. Allen Einsparungen zum Trotz (und offen für die Empfehlung eines Unternehmensberaters!): Wenn ein Unternehmer sein Produkt nicht mehr verkauft, schaut er nicht, ob er mit weniger Umsatz auskommt, sondern sorgt dafür, das Produkt zu verbessern. Es geht auch in Kirche nicht darum, das Schrumpfen zu verwalten, sondern darum: Wie kann Kirche neu gelebt werden? Was können wir tun, um zu denen zu gehen, die nicht zu uns kommen?

Übrigens: das war ein Anliegen unserer Kirchenvorstandsklausur Ende April, von der in der nächsten Kirchennachrichtenausgabe zu berichten sein wird!

Doch schon heute möchte ich Sie einladen zu Gebet, zu Hoffnung und Engagement in und für unsere Gemeinde!

 

Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.
Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. (2.Kor 4)

 

Pfarrerin M. Glöckner