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Unsere Kirche ist geöffnet für Gebet und Seelsorge
samstags 17.45 -18.00 Uhr
sonntags 09.30 Uhr (Kurzgottesdienst unter Beachtung behördlicher Auflagen)

Online Angebote

Hier finden Sie

Online-Angebote und

Live-Stream-Gottesdienste

in der Landeskirche.

 

Online-Kindergottesdienst

  

Gemeinde sein in Zeiten von Corona

„Unsere Augen sehen stets auf den HERRN, denn ER wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen!“

Ps. 25,15 – Spruch für den Sonntag Okuli

Auch wenn wir bis auf Weiteres auf Gemeindeveranstaltungen noch verzichten, so dürfen wir doch zu unserer Freude wieder Gottesdienste feiern.

Unsere Kirche steht Ihnen offen!

Wir feiern KURZGOTTESDIENSTE

  • am Sonntag, 10.Mai 9.30 Uhr
  • am Sonntag, 17.Mai 9.30 Uhr
  • am Sonntag, 24.Mai 9.30 Uhr
  • am Pfingstsonntag, 31.Mai 9.30 Uhr

und laden Sie ein am Himmelfahrtstag, 21.Mai zur Kirchenrundfahrt mit kleinen geistl./musikal. Impulsen 9.00, 10.00,11.00 Uhr.
und für Pfingstmontag, 1.Juni 10.00 bis 10.30 Uhr Zur OFFENEN KIRCHE mit Musik

Damit das so bleibt, bitten wir Sie auf die aktuellen Hygieneregeln wie auch auf das Mitführen von Nasen-Mund-Schutz zu achten und diesen beim Singen zu tragen. Bitte verfolgen Sie immer wieder die aktuellen Aushänge!

Gott schenke Ihnen Kraft und halte Sie in seinen Händen!

Der Kirchenvorstand und Ihre Pfarrerin M.Glöckner

Wir erschrecken über die dramatischen Nachrichten und Bilder aus Italien und vermögen nicht abzusehen, wie weitreichend die Folgen der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus für uns alle sein werden. Einzig unter dem Versuch, in größter Konsequenz Ansteckung zu vermeiden, kann vielleicht eine Eindämmung und Begrenzung gelingen.

Die Nächstenliebe wie die Achtung staatlicher Gewalt gebieten es uns, bis auf Weiteres auf Zusammenkünfte aller Art zu verzichten, um der Gefahr einer Ansteckung und der weiteren Ausbreitung zu begegnen.

Die Feier von Gottesdienst und Abendmahl weltlicher- und kirchlicherseits auszusetzen, hat es noch nie in der Geschichte gegeben und zeigt den Ernst der Lage an. Die Gemeinden der frühen christlichen Kirche vermochten Seuchen und Epidemien immer auch als Ruf zur Umkehr zu Gott zu verstehen. Als Christen bekennen wir, dass GOTT regiert und allmächtig ist. Jesus ist auferstanden und hat dem Tode die Macht genommen. Johannes bekommt von Jesus inmitten von Bedrängnis gesagt:

„Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“
(Offb. 1,17b.18)

 

Gern möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen der Kirchenleitung sowie des Kirchenvorstandes über den Umgang mit der derzeitigen Krisensituation und daraus folgende Terminänderungen weitergeben.

Das Landeskirchenamt Sachsens rät in seinem Schreiben zum Sonntag Lätare (https://engagiert.evlks.de/Rechtssammlung/user_upload/Wort_zum_Sonntag_Laetare.pdf):

„Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft« (5. Mose 6,4-5). Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.“ Markus 12, 29-31

Die Ehrerbietung, die wir dem dreieinigen Gott, der uns in Wort und Sakrament begegnet und im Gottesdienst unsere Antwort in Gebet und Lobgesang annimmt, ist uns geboten. Dieser Tage sind wir gehalten, dafür neue Formen zu finden und vertraute aber vergessene wiederzufinden. An Gottesdiensten teilzunehmen und die Botschaft im häuslichen Umfeld weiterzugeben, ist ein Gedanke, den Martin Luther in der „Deutschen Messe“ (1526) geäußert hat. Das ist der Urgedanke unserer Hauskreise. Gottesdienste im Rundfunk und im Internet werden stattfinden. Wir laden Sie ein: Feiern Sie mit und tragen Sie die Botschaft auch dorthin, wo sie nicht direkt empfangen werden kann.

Der zweite Teil des Christuswortes ist für uns dieser Tage aber nicht minder handlungsleitend: Der Respekt vor den Vorgaben des Staates, der uns als Kirche respektiert und unseren Dienst in Anspruch nimmt, mahnt uns, um unserer Nächsten willen auf Gottesdienste zu verzichten. Es geht uns dabei nicht um Absagen, sondern um die Veränderung des geistlichen Lebens unter völlig außergewöhnlichen Umständen. Es geht uns auch um eine Unterbrechung des üblichen gottesdienstlichen Lebens.

Dies muss nicht gleichbedeutend mit einer Verringerung des geistlichen Lebens einhergehen oder der Intensität des Gebets bedeuten. Es soll auch keinen Verzicht der Verkündigung bedeuten. Allerdings ist das Leben des Glaubens in Gemeinschaft mehr als eingeschränkt. Deshalb ist unbestritten: Die gebotenen Schritte tun uns in der Seele weh. Es erinnert uns aber gleichermaßen an das Gebot, das wir vom Herrn unserer Kirche empfangen haben.

Gemeinsam erwarten wir den Sonntag, an dem wir wieder am Tisch des Herrn versammelt sind. Bis dahin gilt es mit wachem Gewissen zu sehen, was uns dieser Tage möglich ist und dabei nicht allein in den Vordergrund zu rücken, worauf wir verzichten müssen.“

  1. Die geplanten Gottesdienste unserer Gemeinde und alle Gemeindeveranstaltungen werden bis auf Weiteres abgesagt. Das Pfarrbüro ist geöffnet für dringende Fälle.
  2. Die Glocken läuten am Samstag den Sonntag ein und am Sonntag zur geplanten Gottesdienstzeit. Sie rufen uns zum Gebet. Die Kirche ist zu dieser Zeit (unter Beachtung der aktuellen Hygieneregeln und staatlichen Vorgaben) für eine halbe Stunde zum stillen Gebet und zur Seelsorge offen. Alle Gemeindeglieder sind aufgerufen, in ihren Häusern und Familien Gottesdienste über Hörfunk, TV und Internet mitzufeiern, kleine Hausandachten zu halten, zu beten.
  3. Die Gottesdienste zur Bestattung werden bis auf Weiteres nur noch im engsten Familienkreis und im Freien stattfinden. Wir bitten alle dringend, die Mindestabstände von 1,50 bis 2 Meter einzuhalten!
  4. Konfirmation und Erstabendmahl werden auf unbestimmt verschoben.
  5. Die Jubelkonfirmation fällt nicht in die vorerst bis 19.04.20 gesetzte Coronasperre, wird aber bis auf unbestimmt verschoben.

Sie hören die Glocken, Sie wissen um die eigentlich geplanten Gottesdienste und Gemeindekreise.

  • Nutzen Sie eben diese geplanten Zeiten zum Gebet. Rufen Sie einander in den Kreisen an! Hören Sie einander zu! Sprechen Sie Sich Gottes Wort zu, tauschen Sie sich dazu aus! Singen Sie miteinander am Telefon! :)

 

  • Haben Sie Mut zu kleinen Hausandachten! Sie finden hier eine mögliche Ordnung, nach der Sie diese halten können, dazu Lesungen für die Wochentage

 

  • Ein Gruß aus St.Niklas in Ehrenfriedersdorf: Ab Donnerstag kann man sich von der Homepage der Kirchgemeinde das Gottesdienstblatt und die Predigt für den kommenden Sonntag herunterladen!

 

  • Stundengebet der Kirche über Radio Reihen Sie sich ein in die weltweite Schar der Beter zusammen mit Pfarrern und geistlichen Gemeinschaften.
    • Radio Horeb überträgt das Gebet live aus verschiedenen geistlichen Gemeinschaften:
      • 6.35 Uhr Morgengebete
      • 7.45 Uhr Liturgische Texte zum Tag
      • 9.00 Uhr Gottesdienst
      • 11.45 Uhr Mittagsgebet
      • 17.30 Uhr Abendlob
      • 21.40 Uhr Nachtgebet
    • Der Evangeliumsrundfunk (ERF) bietet Tägl. 5.45 Uhr „Bibel heute“ die Auslegung der Tageslese (Wiederholungen 11.45 u. 19.00 Uhr) und Tägl.21.00 Uhr „Durch die Bibel“ an.
    • Das Mittel Erzgebirgs Fernsehen (MEF) zeigt Fernsehgottesdienste aus der Erzgebirgsregion

 

  • Mitmachen beim Balkon - und Gartensingen täglich 19.00 Uhr Der Mond ist aufgegangen… EG 482 Eine Einladung der EKD! Singen verbindet und tut gut! :)

 

  • An alle Medienversierten: Beachten Sie die Gottesdienstangebote der Ev.-Luth. Landeskirche (live im Internet). Sie sind herzlich eingeladen, als Teil der „Online-Gemeinde“ von zu Hause aus mitzufeiern.

 

  • Wer Hilfe benötigt, wird nicht allein gelassen. Bitte melden Sie sich telefonisch im Gemeindebüro oder bei Pfrn. Glöckner. Es steht ein kleines Team zur Seelsorge und praktischen Hilfe bereit, aus dem man zu Ihnen Kontakt aufnehmen wird. :)

Übers Telefon von Montag bis Freitag von 9.00-18:00 Uhr erreichbar

Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Beraterinnen und Berater der Ev.-Luth. Landeskirche, des Bistums DresdenMeißen und der Diakonie Sachsen haben ein ökumenisches „Corona-Seelsorgetelefon“ organisiert. Die geschulten Seelsorger werden ab nächster Woche, Montag, 30. März, mit einer zentralen Telefoneinwahl von montags bis freitags von 9.00 bis 18:00 Uhr erreichbar sein. Sie wollen mit diesem Angebot den Dienst der bestehenden TelefonSeelsorge ergänzen und auf Fragen eingehen, die möglicherweise in den Tagen und Wochen der Corona-Pandemie aufbrechen und unruhig machen.

So könnten Fragen besprochen werden, wie: Was trägt in diesen Tagen, wo wir selbst und die Welt um uns herum im Krisenmodus sind? Wie kann ich mit meinen Befürchtungen und Ängsten klar kommen und doch auch zuversichtlich sein? Wie finde ich mich zurecht mit dem Alleinsein und den Kontaktbeschränkungen? Was nährt meinen Glauben in dieser Zeit, wo öffentliche Gottesdienste und das persönlich vielleicht gewohnte und geschätzte Gemeinschaftsleben in der Kirche nicht möglich sind? Was hat überhaupt Gott mit dem Ganzen zu tun?

Da eine Seelsorge von Angesicht zu Angesicht in dieser Ausnahmesituation mit ansteigenden Fallzahlen und Einschränkungen in der Begegnung kaum möglich ist, haben sich die bisher 60 erfahrenen Seelsorger und Berater auf dieses Angebot verständigt. Die seelsorgerliche Beratung richtet sich an Erwachsene jeden Alters und Geschlechts, mit oder ohne Kirchenzugehörigkeit.

Unter der Telefonnummer 0351 / 89692890 kann man anrufen und findet dann ein offenes Ohr und Herz bei einer Gesprächspartnerin oder einem Gesprächspartner. Ein abgestimmter interner Dienstplan sorgt für die Besetzung des Telefons.

Für alle Nutzer des Seelsorgetelefons entstehen nur die normalen Telefonkosten, die auch sonst bei der Anwahl einer Dresdner Festnetznummer zu tragen sind (bei Flatrate entstehen keine weiteren Kosten). Die Inanspruchnahme der Seelsorge ist anonym möglich und unterliegt der von den Kirchen auferlegten Schweigepflicht. Die Seelsorger und Berater laden ein und ermutigen, sich mit Fragen und Nöten an sie zu wenden oder diese Möglichkeit anderen Menschen weiterzusagen.